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  • Sabine Kurtz

Fremdsprachenunterricht erst ab Klasse 3: Freiwerdende Stunden verbleiben in vollem Umfang bei den Grundschulen

Fremdsprachenunterricht an Grundschulen beginnt künftig erst ab Klasse 3 statt wie bisher in Klasse 1. „Das Fremdsprachenlernen ist erst ab Klasse 3 wirklich effektiv, das haben mehrere wissenschaftliche Studien ergeben“, so die Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz. Grund dafür sei, dass die Lese-Schreib-Fähigkeit und die Kognition erst später ausreichend ausgeprägt sind. In zehn weiteren Bundesländern beginnt der Fremdsprachenunterricht ebenfalls ab der dritten Klasse.

Der Fremdsprachenunterricht soll zukünftig im Stundenplan ausgewiesen und in 45-minütigen Einheiten von Fachlehrern unterrichtet werden. Bisher wird die Fremdsprache lediglich in die übrigen Fächer der Grundschule integriert und in kleineren Einheiten unterrichtet. „Diese Verbesserungen sollen dafür sorgen, dass die Schülerinnen und Schüler künftig am Ende der Klasse 4 das gleiche Niveau erreichen, wie bisher“, betont Sabine Kurtz.

„Ich freue mich, dass die Stunden, die durch den späteren Fremdsprachenbeginn frei werden, in vollem Umfang  an den einzelnen Schulen verbleiben“, so die Bildungspolitikerin weiter. Diesen Wunsch hatten auch verschiedene Vertreterinnen von Grundschulen in ihrem Wahlkreis an sie herangetragen und sie habe sich in den internen Debatten mit der Kultusministerin dafür eingesetzt. Die Schulen sollen diese Stunden nun vorrangig zur Förderung der Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen einsetzen.

Die Änderung soll zum Schuljahr 2018/2019 erfolgen. Damit beginnt der Fremdsprachenunterricht ab dem Schuljahr 2020/2021 erstmals ab Klasse 3.

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