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Schießlärm auf dem Rauhen Kapf - Marc Biadacz informiert sich vor Ort

Marc Biadacz, der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Böblingen, traf kürzlich die vom Schießlärm der US-Armee betroffenen Bürger auf dem Rauhen Kapf in Böblingen.

Vor Ort verschaffte er sich einen Eindruck über die Auswirkungen der Schießübungen. Dabei bekräftigten die betroffenen Anwohner ihre Forderung nach wirksamen Lärmschutzmaßnahmen. Auch Marc Biadacz erklärte, dass die bisher getroffenen Maßnahmen nicht ausreichend seien. "Dass die Bürger in Schönaich durch die Dämmungsmaßnahmen vom letzten Jahr eine spürbare Verbesserung erleben, ist gut und ein erster wichtiger Schritt. In Böblingen hingegen ist die Situation alles andere als zufriedenstellend. Es ist verständlich, dass die Anwohner am Rauhen Kapf frustriert sind", so Biadacz. "Man muss jetzt pragmatisch sein und darf sich nicht in juristischen Argumenten verlieren." Um die weiteren Maßnahmen zu koordinieren, sollte sich die  deutsch-amerikanische Arbeitsgruppe bald wieder treffen, forderte Biadacz. Er selbst wolle dann auch an dem Gespräch teilnehmen.

Biadacz verwies außerdem auf die gute Arbeit seines Vorgängers Clemens Binninger, der sich beim Thema "Schießlärm" immer für einen politischen Dialog stark gemacht und einen wesentlichen Beitrag zur Verständigung der deutschen und der amerikanischen Seite geleistet habe. "Hier will ich anknüpfen und die Arbeit meines Vorgängers fortsetzen, denn eine baldige Lösung ist unbedingt notwendig. Ich setze mich dafür ein, dass die beteiligten Stellen dranbleiben und an einem Strang ziehen," erklärte Biadacz. "Ich habe den Eindruck, dass der politische Wille, eine Lösung zu finden, auf allen Seiten da ist. Daher begrüße ich es auch, dass sich die amerikanische Seite für ein Treffen mit den Bürgern offen gezeigt hat. Im nächsten Schritt müssen wir dann die Finanzierung der Lärmschutzmaßnahmen festzurren." 

Zuletzt im September hatten sich die Mitglieder der deutsch-amerikanischen Arbeitsgruppe "Böblinger Schießanlage" getroffen. Im Gespräch wurde deutlich, dass wirkungsvolle Maßnahmen zur Reduzierung des Schießlärms einerseits einen großen finanziellen Aufwand verursachen würde, andererseits seien sie baulich hoch anspruchsvoll. Darüber hinaus wurde über die Ergebnisse der Messungen des Schießlärms an den Schießbahnen informiert.

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