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CDU Fraktion Herrenberg zum Freibad Herrenberg

Die erste Badesaison des neuen Herrenberger Freibades ist nun fast vorüber. Es ist  an der Zeit eine erste Bilanz zu ziehen. Ziel der CDU-Fraktion war und ist ein robust funktionierendes Freibad, das alle Gäste mit viel Freude besuchen.

Wurden in dieser Saison die Erwartungen der Freibadbesucher erfüllt?

Wurden die Zusagen, die Basis für die Entscheidung für eine biologische Wasseraufbereitung waren,  eingehalten und erfüllt? Wo muss nachgebessert werden? Der Fraktionsvorsitzende Hermann Horrer erklärt: „Diese Fragen wollen wir beantworten, deshalb haben wir OB Sprissler einen Fragenkatalog zu verschiedenen Themen wie Hygiene, Wassertemperatur, Sichttiefe und Krisenmanagement überreicht, um in einem ersten Schritt  die notwendige Transparenz zu erreichen“. Die Verwaltung hat eine schriftliche Beantwortung zugesagt.

Das Hauptproblem ist sicherlich die zweimalige Schließung bei bestem Freibadwetter auf Grund der Verkeimung mit Pseudomonas aeruginosa (PA). „Eine weitere Schließung auf Grund zu hoher Keimbelastung darf nicht mehr vorkommen, ansonsten werden wir die Umstellung auf konventionelle Wasseraufbereitung beantragen!“ fordert Hermann Frank. PA ist ein hartnäckiger, multiresitenter Krankenhauskeim, der auch unter äußerst widrigen Umweltbedingungen überleben und sich vermehren kann. Mit einer biologischen Wasseraufbereitung ist diesem Keim nur sehr schwer beizukommen. Manchem Freibadbetreibern gelingt das. Es gibt aber leider auch Bäder, die trotz jahrelanger Sanierung immer wieder geschlossen werden müssen.

Klagen gibt es z.B. auch zur Wassertemperatur. Zugesagt war eine Temperatur im Bereich von 23°C, gemessen wurden diese Woche von Badegästen18°C. Hier fehlt jegliche Transparenz. Die Wassertemperatur wird beispielsweise im Freibad nicht kommuniziert. 

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Veralgung des Badewassers. Badegäste empfinden teilweise die Algen als unangenehm, sogar ekelig, und den Boden als zu glitschig. Viel wichtiger ist allerdings, dass eine verringerte Sichttiefe zu einem Sicherheitsproblem werden kann.

Neben aller berechtigter Kritik gibt es auch viele Besucher, die das biologisch aufbereitete Wasser loben und gerne das neue Freibad besuchen. Die Beschäftigten der Stadtwerke und des Freibades haben mit großem Engagement versucht die Anlaufschwierigkeiten zu minimieren. Dafür danken wir herzlich.

Aus Sicht der CDU ist es notwendig, dass die aktuellen Probleme des Herrenberger Naturbades schonungslos transparent dargestellt werden. Nur so können die Fehler und Schwierigkeiten gelöst werden und neues Vertrauen geschaffen werden. Wir wollen, dass  die 5,8 Mio. Euro Investition nicht länger polarisiert, sondern alle Herrenberger überzeugt.

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