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CDU Stadtverband Leonberg hält an Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche fest

Der CDU Stadtverband Leonberg unterstützt unabhängige und sachliche Schwangerenberatung, die neben medizinischen Fragen des Abbruchs auch über mögliche Perspektiven und Unterstützung aufklärt

In der derzeitigen Debatte im Bundestag um eine Lockerung oder gar Aufhebung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche spricht sich auch der CDU Stadtverband Leonberg auf seiner Sitzung am 3.5.2018 einstimmig dafür aus, den geltenden Straftatbestand beizubehalten. „Die Forderung nach einer Streichung des §219a StGB ist ethisch höchst bedenklich und steht im Gegensatz zu unseren christlichen Werten, zu denen besonders der Schutz des Lebens gehört“, so die stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Rebecca Ott. Ein Schwangerschaftsabbruch ist nach wie vor ein rechtswidriger Eingriff in das menschliche Leben, auch wenn er bis zur 12. Schwangerschaftswoche straffrei ist. „Ein Abbruch ist auch für die betroffenen Frauen eine schwere Entscheidung und ein schwerwiegender Eingriff“, betont Rebecca Ott. „Und deshalb haben wir die Pflicht zur umfassenden Beratung. Deshalb darf der, der berät, nicht den Abbruch vornehmen. Deshalb ist ein Schwangerschaftsabbruch keine normale medizinische Dienstleistung, für die in Anzeigen oder über das Internet geworben werden darf. Die Notsituation von Frauen darf keinesfalls für kommerzielle Zwecke ausgenutzt werden." Der CDU Stadtverband Leonberg unterstützt unabhängige und sachliche Schwangerenberatung, die neben medizinischen Fragen des Abbruchs auch über mögliche Perspektiven und Unterstützung aufklärt.


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