Logo des CDU Kreisverband Böblingen

Aktuelles

  • CDU Herrenberg

Christian Guggenberger, meine Meinung: Herrenbergs neues Aushängeschild

Was gibt es schöneres, als einen heißen Sommertag im Freibad zu verbringen, in der Sonne zu entspannen und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen? Nun hat es Herrenberg geschafft eines der modernsten und innovativsten Freibäder in der Region fertig zu stellen. Ein kommunales Mammutprojekt, das Baukosten von 5,7 Millionen Euro verschlungen hat. Diese Ausgabe merkt die Stadt, immerhin schmelzen derzeit große Teile der Rücklagen Herrenbergs, die auch dank der wirtschaftlich vorausschauenden Arbeit der CDU Gemeinderatsfraktion in den letzten Jahren erwirtschaftet wurden.

Doch summa summarum war der Neubau notwendig, die Sanierung des alten Freibades wäre ein Fass ohne Boden geworden und damit unwirtschaftlicher. Außerdem handelt es sich bei der neuen Freizeiteinrichtung um eine Investition in die Zukunft der Stadt. Das Naturbad ist ein Alleinstellungsmerkmal für Herrenberg und steigert die Attraktivität der Kommune bei jungen Familien, Jugendlichen aber auch älteren Menschen. Jeder ist Nutznießer dieser Perle der Region. Besonders erfreulich ist die Barrierefreiheit des Schwimmbades, somit kommen alle Bürgerinnen und Bürger auf ihre Kosten. Auch die Eintrittspreise sind erschwinglich und sollten für rege Nachfrage an heißen Sommertagen sorgen. Letztendlich hat das Freibad alles um ein Erfolg zu werden: 50-Meter-Bahnen für Schwimmer, einen Sprungturm, Kinderbecken, eine Rutsche sowie Fußball- und Volleyballfelder. Hier wurde an jeden gedacht!

Lobenswert war der Weg bis zur Umsetzung des Freibadbaus. Herrenberg schaffte es mit dem runden Tisch viele Interessen zu hören und angemessen zu beteiligen. Vereine wie der VfL Herrenberg haben sich intensiv eingebracht und auch die Fraktionen aus dem Gemeinderat, seinerzeit auch die CDU (mit einem Antrag, möglichst alle Interessen zu vereinen), haben konstruktiv zusammengearbeitet. Hieran können und sollten sich andere Kommunen ein Beispiel nehmen.

Jetzt muss sich nur noch zeigen, ob die eigenwillige Form der natürlichen Wasseraufbereitung bei den Besuchern ankommt, immerhin wurde hier eine recht exotische Form der Reinigung verwendet und man distanziert sich bewusst von Chemie. Dies hat Vor- und Nachteile. Ob das am Ende nun besser ist, darüber lässt sich streiten.

Sorge bereitet aber der Kombipartner des Naturbades: Das Hallenbad mit seinem weniger angesagten Charme aus den 80-er Jahren. Auch hier muss die Verwaltung Geld in die Hand nehmen und in eine notwendige und unvermeidbare Sanierung investieren. Ein rundsaniertes Hallenbad wäre die Sahnehaube und würde das Freizeitangebot der Stadt abrunden. Über einen im Hallenbad integrierten Saunabereich sollte ebenfalls mittelfristig nachgedacht werden. Der kostet zwar Geld, könnte aber die Attraktivität steigern, weitere Gäste anlocken und am Ende sogar für Schwarze zahlen sorgen.

Christian Guggenberger
Vorsitzender der Jungen Union Herrenberg und Gäu

Zum Seitenanfang