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Hermann-Hesse-Bahn: Sabine Kurtz fordert Transparenz - „Hermann-Hesse-Bahn darf S-Bahn nicht negativ beeinträchtigen“

Mit Zurückhaltung hat die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz auf die Bekanntgabe des baden-württembergischen Verkehrsministeriums reagiert, die Hermann-Hesse-Bahn zu bezuschussen. „So erfreulich es ist, dass die Landesregierung viel Geld für den Landkreis Böblingen zur Verfügung stellt: es sind noch sehr viele Fragen offen und Aufgaben zu erledigen.“

Um die Auswirkungen der Hermann-Hesse-Bahn auf das Verkehrssystem und für die Anwohner beurteilen zu können, müssten alle Fakten auf den Tisch gelegt werden. „Sowohl der Stresstest als auch die Standardisierte Bewertung müssen dringend in vollem Umfang veröffentlicht werden“, fordert Sabine Kurtz. Bürgermeister, Gemeinde- und Kreisräte sowie die Anwohner müssten diese Daten überprüfen können. Die Geheimniskrämerei des grünen Verkehrsministers findet die Leonbergerin nicht nachvollziehbar. Beim Stresstest bemängelt sie zudem die Rahmenbedingungen. „Es reicht nicht aus, den frühen Morgen und die Zeit bis zum Mittag zu untersuchen.“. Verspätungen im ÖPNV würden sich erst im Laufe des Tages aufbauen. Sie fordert deshalb eine Erweiterung des Stresstests, bei der der ganze Tag in die Betrachtung einbezogen wird.

Sabine Kurtz teilt die Befürchtungen, dass der Parallelbetrieb von Hermann-Hesse-Bahn und S 6 die ohnehin angespannte Situation bei der S-Bahn zusätzlich verschärfen könnte. „Die eingleisige Streckenführung zwischen Weil der Stadt und Renningen-Malmsheim bildet ein Nadelöhr, das das gesamte Fahrplangefüge ins Wanken bringen könnte.“ Deshalb teile sie die Forderung der Region Stuttgart nach einem Nachweis des störungsfreien Betriebs der S-Bahn zwischen Weil der Stadt und Renningen. Die derzeitigen Anstrengungen der Region, den S-Bahn-Betrieb pünktlich und stabil zu gestalten, dürften durch das neue Projekt nicht zunichte gemacht werden, fordert sie, „sonst hätten Weil der Stadt und Renningen „mit Zitronen gehandelt“. Auch die berechtigten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich des Lärmschutzes seien ernst zu nehmen.

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