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Land fördert Wohnungsbau im Kreis Böblingen mit 17 Millionen Euro

Das Land Baden-Württemberg gab im Jahr 2017 insgesamt 17 Millionen Euro zur Förderung des Wohnungsbaus im Landkreis Böblingen aus. Dies teilten die CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz und Paul Nemeth mit. „Ausreichendend Wohnraum zu schaffen, ist ein wichtiges landespolitisches Ziel“, erklärte Sabine Kurtz dazu. Es fehle insbesondere günstiger Wohnraum für Menschen mit geringerem Einkommen, ergänzte Paul Nemeth. Deshalb wurde im Landkreis Böblingen vergangenes Jahr der Bau und Erwerb von 58 Sozialwohnungen gefördert. Finanzielle Unterstützung erhielten außerdem 252 Wohnungseigentümergemeinschaften. Weitere Gelder flossen direkt in die Wohneigentumsförderung.

Da im Landkreis Böblingen die Zahl der Arbeitsplätze zunimmt, steigt auch die Einwohnerzahl seit Jahren, so dass mehr Wohnungen benötigt werden. Weil es in etlichen Landkreisen ähnliche Entwicklungen gab und Mieten sowie Immobilienpreise drastisch anstiegen, brachte Bauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut das Förderprogramm „Wohnungsbau BW 2017“ auf den Weg. Ziel war es, die bisherige Wohnraumförderung breiter aufzustellen und effizienter auszugestalten. „Die Wohn- und Lebensqualität der Menschen in Baden-Württemberg hat für die Landesregierung einen hohen Stellenwert“, hob sie hervor. Mit einem Fördervolumen von 250 Millionen Euro investiert das Land so viel wie seit langem nicht mehr in die Wohnraumförderung. Im Vergleich zu 105 Millionen Euro im Jahr 2015 wurden die Mittel mehr als verdoppelt!


In den Haushaltsberatungen hat der Landtag bereits beschlossen, dieses und kommendes Jahr erneut jeweils 250 Millionen Euro für die Wohnraumförderung auszugeben. Dazu hat der Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landtags Ende Februar eine öffentliche Anhörung von Verbänden und Organisationen durchgeführt. Die Expertenvorschläge sind wichtig, um Förderangebote an die Veränderungen der Marktgegebenheiten anzupassen. Außerdem wurde die Wohnraum-Allianz eingerichtet, um gemeinsame Leitlinien für die verstärkte Schaffung von Wohnraum zu erarbeiten.

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