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Nemeth und Kurtz fordern mehr Pünktlichkeit beim Schienenpersonennahverkehr

Tausende Pendler im Kreis Böblingen sind täglich auf ihn angewiesen: Den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Und viele Pendler ärgern sich immer wieder über Unpünktlichkeit bei den Zügen. Für den grünen Verkehrsminister Winfried Herrmann allerdings entwickelt sich „die Zuverlässigkeit des Regionalverkehrs im Landkreis Böblingen positiv“. In Sachen Pünktlichkeit sei auf Grund fehlender Mess-Stellen jedoch „keine gesicherte Aussage möglich“. Das ergab eine Anfrage der CDU-Landtagsabgeordneten Paul Nemeth und Sabine Kurtz an das Verkehrsministerium.

Für Paul Nemeth hat der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Kreis Böblingen vor allem eines zu sein: Pünktlich. „Pünktlichkeit ist hier das Wichtigste. Wenn man auf Grund der Bahn zu spät zu Terminen kommt, ist das einfach schlecht“, sagt Nemeth. Und der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete weiß, wovon er spricht. „Ich fahre oft mit dem Zug in den Landtag; da kommt es immer wieder zu Verspätungen“, so Nemeth. 

Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz (Wahlkreis Leonberg – Herrenberg - Weil der Stadt) hat Nemeth daher beim Verkehrsministerium nachgehakt, wie es um die Pünktlichkeit der Züge im Kreis aktuell bestellt ist. Eine konkrete Antwort darauf lieferte das Schreiben aus dem Ministerium allerdings nicht. Auf Grund fehlender Mess-Stellen für den DB-Regionalverkehr im Landkreis Böblingen, sei auf diesem Gebiet „keine gesicherte Aussage möglich“ heißt es nur. In Sachen Zuverlässigkeit entwickle sich der SPNV im Kreis laut Verkehrsminister Winfried Herrmann jedoch positiv. Nicht zufrieden ist man im Ministerium dagegen mit den Sauberkeitswerten, die lägen laut Winfried Herrmann unter dem vereinbarten Zielwert, wie im Antwortschreiben auf die Anfrage Nemeths und Kurtz zu lesen ist. 

Um in den nächsten Jahren in Sachen Pünktlichkeit Verbesserungen zu erzielen, will das Verkehrsministerium, das von steigenden Fahrgastzahlen ausgeht, auch weiterhin auf spezielle Projekte und Arbeitsgruppen setzen. Für manche der Verspätungen sieht sich das Ministerium indes nicht verantwortlich. „Ein Teil der Verspätungen des Regionalverkehrs ist darauf zurückzuführen, dass Regionalzüge auf verspätete S-Bahnen auflaufen, zum Beispiel auf die von Böblingen in Richtung Herrenberg“, teilt Winfried Herrmann mit. 

Gute Nachrichten hat der Verkehrsminister beim kostenlosen WLAN. Nachdem bereits seit Dezember 2017 in allen im Land verkehrenden Zügen kostenlose WLAN-Zugänge bereitgestellt werden, sollen die Stuttgarter S-Bahnen nach Auskunft des Verbands Region Stuttgart bei den Linien 4,5, 6 und 60 bis Mitte 2018, bei den Linien 1, 2 und 3 bis Mitte 2019 vollständig mit WLAN-Zugängen ausgestattet werden. In den Zügen der Schönbuch-, Ammertal-, und Strohgäubahn ist eine WLAN-Ausstattung dagegen nicht geplant. 

Für Sabine Kurtz steht fest, dass der SPNV in den nächsten Jahren insgesamt an Attraktivität gewinnen muss: „Denn der SPNV gewinnt insbesondere für Pendler immer mehr an Bedeutung. Gerade angesichts der zunehmenden Diskussionen um die Luftverschmutzung in den Städten und um mögliche Fahrverbote ist die Attraktivität des SPNV als Alternative zum motorisierten Individualverkehr von großem Interesse“. „Voraussetzung für einen Wechsel vom Auto auf die Bahn sind für die Leute allerdings Sauberkeit, gute Anschlussmöglichkeiten und vor allem die Pünktlichkeit der Züge“, ergänzt Paul Nemeth.

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