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Paul Nemeth bei Brose: "Die Kombination aus Forschung und Produktion steht für Qualität"

Drei Schichten, 160 Mitarbeiter und täglich mehr als 6500 Türsysteme für das Mercedes-Werk in Sindelfingen – der Produktions-Takt im Werk des internationalen Automobilzulieferers Brose im Gewerbepark Sol zwischen Holzgerlingen und Weil im Schönbuch kann sich sehen lassen. Gemeinsam mit dem Holzgerlinger Bürgermeister Ioannis Delakos und Kämmerer Jean-Rémy Planche stattete der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth dem Brose-Werk jetzt einen Besuch ab, inklusive einem Blick hinter die Kulissen der Tages-Produktion. „Ein Unternehmen wie Brose ist für unsere Region extrem wichtig. Zum einen bietet es Arbeitsplätze, zum anderen steht der Name über die Region hinaus für qualitativ hochwertige Produkte", sagte Nemeth im Rahmen seines Werks-Besuchs.

Im Stundentakt sieht man an diesem Vormittag aus dem Erdgeschoss-Fenster des Konferenzraums die Laster der Spedition LGI abfahren. Ihr Ziel ist klar: Das Mercedes-Werk in Sindelfingen. „Wir liefern täglich mehr als 6500 Türsysteme für verschiedene Fahrzeug-Modelle direkt ins Werk. Nur wenige Stunden nachdem sie bei uns produziert wurden, stehen sie unserem Kunden zum Einbau zur Verfügung", bekommt der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth den Produktionsablauf bei Brose von Werkleiter Christoph Jaiser aus erster Hand erklärt. Zusammen mit dem Holzgerlinger Bürgermeister Ioannis Delakos und Kämmerer Jean-Rémy Planche stattet Nemeth der im Gewerbepark Sol zwischen Holzgerlingen und Weil im Schönbuch angesiedelten Fertigung an diesem Tag einen Besuch ab.

In Betrieb ist das Brose-Werk seit 2006. Mittlerweile produzieren rund 160 Mitarbeiter in drei Schichten die täglich nach Sindelfingen gelieferten Türsysteme. „Unsere Herstellung und Auslieferung erfolgt nach dem 'Just-in-Sequence"-Verfahren, sprich im Takt der Fahrzeugproduktion. Nach Eingang der Bestellung bleiben uns 315 Minuten für Montage, Transport und Anlieferung der Türsysteme an das Endmontageband im nahen Mercedes-Werk. Auf Bildschirmen in unserer Fertigungshalle sind wir immer über den Produktions-Status am Kunden-Band stets informiert", sagt Christoph Jaiser.

Für Paul Nemeth haben Unternehmen wie Brose für den Kreis Böblingen gleich zwei Vorteile. „Nicht nur Daimler ist für den Kreis Böblingen ein großer Arbeitgeber. Auch Zulieferer wie Brose, die ganz eng mit dem Sindelfinger Mercedes-Werk verbunden sind, bieten viele Arbeitsplätze und stehen mit ihrem Namen zudem über die Grenzen der Region hinaus für ein qualitativ hochwertiges Produkt", sagt Nemeth. „Toll finde ich auch, dass hier in unserem Brose-Werk geforscht, entwickelt und produziert wird, diese Kombination steht für Qualität. Dadurch ist ein Fortschritt durch Innovation gewährleistet, der dafür sorgt, dass das hohe Produktniveau an diesem Standort auch zukünftig erhalten werden kann", lobt Paul Nemeth. Und das Brose-Werk im Gewerbegebiet Sol wird es mit Sicherheit noch einige Jahre geben. Denn der Standort hat bereits jetzt den Anschluss-Auftrag für das Mitwirken an nachfolgenden Daimler-Modellen erhalten, was eine Standort-Sicherung bis ins Jahr 2030 bedeutet.

Neben den Türsystemen für die Daimler-Produktion in Sindelfingen wird am hiesigen Brose-Standort auch für eine italienische Premium-Marke produziert. Pro Woche werden bis zu 1000 Luftklappen-Systeme für die Motorkühlung ins Werk nach Modena transportiert. Nicht nur deshalb nimmt das Brose-Werk zwischen Holzgerlingen und Weil im Schönbuch im weltweiten Verbund der Brose-Standorte eine wichtige Rolle ein. Denn von hier aus werden unter anderem auch die Produktionsstätten in Bremen, Rastatt, Kecskemét (Ungarn), East London (Südafrika) und Peking (China) mit Komponenten beliefert. „Auf dem Gebiet der 'Just-in-Sequence'-Fertigung und Belieferung ist unser Werk eines der modernsten der Unternehmensgruppe", sagt Werkleiter Christoph Jaiser. Weltweit ist das Anfang des 20. Jahrhunderts von Max Brose gegründete Unternehmen mittlerweile der viertgrößte Automobilzulieferer in Familienbesitz. Neben der Produktion von Fahrzeugtüren und Fahrzeugsitzen ist Brose auch auf dem Gebiet von Elektromotoren und Elektronik, unter anderem für Lenkung, Bremsen, Getriebe und Motorkühlung tätig. Insgesamt rund 26 000 Mitarbeiter an 62 Standorten in 23 Ländern erwirtschafteten 2017 einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro.

 „Eine Firma wie Brose ist mit der nahezu stündlichen Belieferung von Mercedes auf eine gute Infrastruktur angewiesen. Der Ausbau der B464 tut daher gut", sagt der Holzgerlinger Bürgermeister Ioannis Delakos, der für die derzeitige Firmen-Mischung im Gewerbepark Sol lobende Worte findet: „Hier haben wir im Moment dank Automobilzulieferern wie Brose und Firmen, die auf dem Sektor der Medizin oder Metallverarbeitung tätig sind, eine gute Kombination."

Ganz ähnlich sieht Paul Nemeth die Lage im Industriegebiet zwischen Holzgerlingen und Weil im Schönbuch. „Da hat eine tolle Entwicklung stattgefunden. Dazu haben Brose und zahlreiche andere Firmen in den letzten Jahren mit einem nachhaltig erfolgreichen Firmen-Management einen großen Teil dazu beigetragen", so der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete.

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