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Sabine Kurtz: Aidlinger Werkrealschule hat weiter Zulauf

Wir haben 18 Anmeldungen für das Schuljahr 2015/2016“, zeigte sich Bürgermeister Ekkehard Fauth erfreut darüber, dass die Werkrealschule in Aidlingen wieder eine Klasse stellen wird

Sabine Kurtz hatte sich im Rahmen ihrer Bürgermeistergespräche am 9. Juli 2015 mit dem Aidlinger Bürgermeister zu einem Gedankenaustausch getroffen. Neben der örtlichen Schullandschaft sprachen sie schwerpunktmäßig über den Breitbandausbau und die geplante Änderung der Gemeindeordnung.

Ekkehard Fauth erläuterte die Bemühungen der Gemeinde in den letzten Jahren, eine gute Breitbandversorgung in Aidlingen sicherzustellen. Inzwischen sei diese im gesamten Gemeindegebiet hervorragend. „Die Breitbandversorgung ist ein wichtiger Standortfaktor“, bestätigte die Abgeordnete. Bund, Land und Kommunen müssten bei diesem Thema an einem Strang ziehen.

Sorgen bereiten dem Aidlinger Schultes die Pläne zur Änderung der Gemeindeordnung. Diese provozierten eine Handlungsunfähigkeit der Gemeinden, so Ekkehard Fauth weiter. „Minderheiten werden überproportional gestärkt“, stimmte Sabine Kurtz zu. Grün-Rot beeinträchtige die kommunale Selbstverwaltung in unzulässiger Art und Weise und verliere das Wohl der Gemeinschaft aus dem Auge, kritisierte Sabine Kurtz das Verhalten der Landesregierung.

Sabine Kurtz informierte sich auch über aktuelle Aktionen der Fairtrade-Gemeinde im Heckengäu. Aidlingen ist seit 2012 die erste Gemeinde im Landkreis Böblingen, die sich Fairtrade-Gemeinde nennen darf. Sie hat sich z.B. dazu verpflichtet, nur Produkte zu beschaffen „die ohne ausbeuterische Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention 182 hergestellt wurden bzw. nur Produkte, deren Hersteller oder Verkäufer aktiv zielführende Maßnahmen zum Ausstieg aus der ausbeuterischen Kinderarbeit eingeleitet haben.“ Ekkehard Fauth hat dabei im wahrsten Sinne des Wortes einen Stein ins Rollen gebracht, denn er setzt sich landesweit dafür ein, dass auf Friedhöfen nur Grabsteine aufgestellt werden dürfen, die nicht durch Kinderarbeit hergestellt wurden. Durch aktuelle Urteile des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg sei nun aber der Landesgesetzgeber, so Fauth, in der Pflicht, um beim Bestattungsgesetz nachzubessern. In Aidlingen sieht man sich hier aber auf der sicheren Seite, denn die Steinmetze, die die Aidlinger Friedhöfe beliefern, haben mit Selbstverpflichtungserklärungen erklärt, dass sie keine Grabsteine aufstellen, die aus Kinderarbeit stammen. Sabine Kurtz bekundete ihren großen Respekt vor diesem konsequenten und hartnäckigen Einsatz gegen Kinderarbeit und Ausbeutung auf der Welt.

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