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Waldkindergarten Rutesheim

Mit selbstgekochter Gemüsesuppe vom offenen Holzfeuer wurde Sabine Kurtz MdL (CDU) im Waldkindergarten Rutesheim begrüßt. Beim Schnippeln hatten auch Eltern ein bisschen mitgeholfen. „Einmal im Monat wird gemeinsam gekocht, das gehört zum pädagogischen Konzept“ erläutert Evelyn Quass, die Geschäftsführerin des Trägers co.natur gGmbH. Aus dem Wunsch der Informatikerin, ihre Kinder in einem Waldkindergarten unterzubringen, entstand eine Geschäftsidee mit mittlerweile sieben Kindergärten und fünf Spielgruppen, die sie seit 2015 aufgebaut hat. Aus dem ursprünglichen Verein wurde zwischenzeitlich eine gemeinnützige GmbH. Die Waldkindergärten befinden sich in der ganzen Region, neben Rutesheim in Weil der Stadt, Heimsheim, Öschelbronn, Wiemsheim, Ölbronnn-Dürrn und Mönsheim.

In Rutesheim stehen nun zwei Bauwagen aus Fichtenholz im rechten Winkel, mit je einem Holzofen, davor eine großzügige überdachte Terrasse, auf der sich die Kinder bei schlechterem Wetter geschützt aufhalten können. Der Architekt, der Erfahrung aus dem Tiny-Hausbau mitbringt, hat an praktischen Stauraum gedacht und auch an die Anforderungen an abschließbare Fächer für das Personal und einen ausziehbaren Schreibtisch für die Dokumentationsarbeiten. „Die Vorschriften für die Ausstattung von Waldkindergarten sind in den vergangenen Jahren immer weiter erhöht worden,“ so Quass. Die Stadt Rutesheim unterstützt den privaten Waldkindergarten und hat u.a. auch bei der Grundstückswahl geholfen. Sabine Kurtz ist angetan von der Lage des Waldkindergartens auf einer Wiese mit Obstbäumen am Waldrand gelegen. „Hier haben die Kinder die Möglichkeit, schon in jungen Jahren die heimische Natur spielerisch kennen und schätzen zu lernen. Da wundert es mich nicht, dass der Kindergarten stets ausgebucht ist“. Und einen weiteren Vorteil bringt der Kindergarten im Freien – auch für Männer wird der Beruf des Erziehers dadurch noch attraktiver. Im Vergleich zu traditionellen Kindergärten gibt es hier keinen Mangel an männlichen Kollegen.

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