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Deutschland muss seine Führungsrolle annehmen

Der Klassiker unter den Neujahrsempfängen der CDU Herrenberg I Nufringen I Deckenpfronn, MIT Kreisverband Böblingen und JU Herrenberg und Gäu fand dieses Jahr bereits zum 18. Mal statt, aber zum ersten Mal an einem Samstagnachmittag

Swen Menzel, Vorsitzender des Stadtverbands betonte in seinem Prolog, dass dies ein Weg zu ganz konservativen Werten ist, den Sonntag als Tag für Familie und Kirche nutzen zu können. Einleitend stellte Swen Menzel unmissverständlich die Haltung der CDU zum Herrenberger Krankenhaus klar. „Herrenberg muss Krankenhausstandort bleiben“. Der Herrenberger Oberbürgermeister Thomas Sprießler unterstrich dies in seinem anschließenden Grußwort.

Unter dem Thema „Wachstumsstrategien der EU – Mehr Wohlstand für Deutschland“ stand der diesjährige Neujahrsempfang mit der Festrede von der Europaparlamentsabgeordneten Dr.Inge Gräßle. Wohlstand ist für die Europäische Union vor allem wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Wirtschaftsräumen zu behalten. Man müsse die Bevölkerung mitnehmen und alle Mitgliedsstaaten müssten an einem Strang ziehen, um die bisherigen Errungenschaften nicht auf‘s Spiel zu setzen. Durch die noch anhaltende Eurokrise benötigen einige Mitgliedsstaaten noch finanzielle Unterstützung. „Aber nicht um jeden Preis“, so Gräßle weiter, die Konzepte müssten solide sein. „Solidarität ist nicht dass Deutschland zahlt!“ Dr. Gräßle hob aber auch hervor, dass Europa ohne Deutschland nicht funktionieren würde. Deutschland muss die Zügel in der Hand behalten, sonst fällt es auseinander.

Anknüpfend daran forderte Stephan Ogroske, der den Epilog für die Junge Union hielt, dass sich Deutschland auch seiner Verantwortung stellen muss. „Die anderen Mitgliedsstaaten bauen auf Deutschland und wir müssen und können mit genügend Selbstbewusstsein Europa führen und gestalten“, so Ogroske.

Sabine Kurtz MdL, die Bildungspolitische Sprecherin der CDU.Landtagsfraktion, wies in ihrem Grußwort auf die massive Unfähigkeit der grün-roten Landesregierung hin. Mit der Überarbeitung des Lehrplans für die 5./6. Klassen, speziell mit der sexuellen Früherziehung und der Verankerung unterschiedlicher sexueller Identidäten in den Lehrplan. Sabine Kurtz macht vor allem das Klima in der Bevölkerung sorgen, welches aber auch erst durch die grün-rote Ignoranz noch angeschürt wird. Die oft hochgelobten Volksentscheide taugen nur solange, wie sie in die ideologischen Konzepte der Regierung passen. Der Nationalpark im Südschwarzwald wurde am 01. Januar gegen den Willen der Bevölkerung umgesetzt und die Petition eines besorgten Lehrers mit bereits über 90.000 Unterschiften zur geplanten Schulpolitik wird einfach ignoriert. „So sieht keine seriöse Politik aus“, so Kurtz zusammenfassend.

Rudolf Preiß, Vorsitzender der MIT im Kreis Böblingen betonte in seinen Worten, dass es keine Lösung sei die Schwachen dadurch zu Stärken, in dem man die Starken schwächt. Die Europäische Union müsse ihren Regelungswahn zurückfahren.

Alle waren sich bei dem Punkt von Swen Menzel einig, dass ein Haushalt solide sein müsse. Schuldenbremsen seien wichtig und richtig. Eine gesunde Sanierung kann auch dadurch erreicht werden, indem Ausgaben reduziert werden. In keinem Fall aber durch Neuaufnahme von Schulden. Nur die Landesregierung hat dies wohl noch nicht verstanden.

Die hervorragende musikalische Untermalung übernahm traditionsgemäß wieder die Musikschule Herrenberg mit Flötenklängen und Klavierbegleitung. So blickt die CDU-Familie in Herrenberg mit vollem Tatendrang in das mit der Kommunalwahl am 25. Mai so ereignisreiches Jahr 2014 und stellte zum Abschied für die Gäste noch Arbeitshandschuhe der MIT bereit, damit jeder daran mitwirken kann, dass Deutschland seine Führungsrolle übernimmt.

Stephan Ogroske

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